Luft-/Raumfahrt und Verteidigung auf dem Weg zum größten industriellen Geschäftsfeld des Unternehmens im Jahr 2026 – getragen von laufenden Investitionen und günstigen politischen Rahmenbedingungen in den USA

ROCK HILL, South Carolina, 5. Januar 2026 – 3D Systems (NYSE: DDD),ein führender Anbieter von Lösungen für die additive Fertigung, gab heute bekannt, im Geschäftsbereich Luft-/Raumfahrt und Verteidigung (AD) eine starke Dynamik zu verzeichnen – getragen von robusten Umsatzwachstumsprognosen, der umfassenden Erweiterung eines US-Standorts und bedeutenden technologischen Fortschritten. Diese Initiativen ermöglichen es dem Unternehmen, von der wachsenden Nachfrage nach sicherer US-amerikanischer Fertigung für nationale Sicherheits- und Raumfahrtanwendungen zu profitieren – unterstützt durch Bestimmungen des National Defense Authorization Act (NDAA) für das Haushaltsjahr 2026, die fremdbezogene 3D-Drucksysteme für DoD-Programme einschränken und inländischen Anbietern zusätzliche Vorteile verschaffen. Ergänzende globale Aktivitäten unterstützen weiterhin internationale Kunden, die regionale Produktion und weltweite Expertise schätzen – und tragen so zu stetigem Umsatzwachstum, Margenausweitung und Wertsteigerung des Unternehmens bei.

Die wichtigsten Highlights:

  • Starke Gewinnentwicklung: Für das AD-Geschäft wird ein Wachstum von 15 % im Jahr 2025 auf mehr als 20 % im Jahr 2026 prognostiziert. Aus der Produktion von Drucksystemen und individuellen Metallteilen – den wiederkehrenden Kernelementen des Geschäfts – wird für 2026 durch verstärkte Nutzung in hochzuverlässigen Verteidigungs- und Raumfahrtprogrammen ein Gewinn von über 35 Millionen US-Dollar erwartet, der sich aufgrund von NDAA-bedingten Verschiebungen in der Nachfrage weiter erhöhen dürfte.
  • Prognostizierte Führunsrolle in der Branche: Nach mehreren Jahren fortgesetzten zweistelligen Wachstums ist der Geschäftsbereich AD auf dem Weg, im Jahr 2026 das größte und am schnellsten wachsende industrielle Geschäft von 3D Systems zu werden. Dies wird getragen von der steigenden Nachfrage nach bemannten und unbemannten Flugzeugen, Marineplattformen, Verteidigungssystemen, Raketenantrieben sowie Satellitensystemen.
  • Strategische Erweiterung der Kapazitäten: 3D Systems erweitert sein Werk in Littleton, Colorado um bis zu 7400 qm und baut damit sein AD Application Center of Excellence aus. Diese abgestufte Investition erweitert die Kapazitäten für Anwendungsentwicklung, Prozessqualifikation, Validierung und Fertigung im Produktionsmaßstab – und stärkt damit Innovation sowie die inländische Lieferkette.
  • Vollständig qualifizierte Skalierung der Produktion: Das Werk Littleton wurde für die Zertifizierung gemäß dem JAQS-SQ-Framework America Makes ausgewählt. Diese Initiative unter dem National Center for Defense Manufacturing and Machining, in Zusammenarbeit mit dem National Institute for Aviation Research (NIAR), hat zum Ziel, die Grundfähigkeiten der Verteidigungsindustrie in der qualifizierten additiven Fertigung (AM) zu skalieren – was zu schnelleren Qualifikationsprozessen und einem zügigeren Einsatz additiv gefertigter Verteidigungskomponenten führt. Sie nutzt die umfassende leistungsfähige Infrastruktur des Unternehmens, die im Zuge des Medizintechnikgeschäfts aufgebaut wurde, in dem über viele Jahre hochleistungsfähige Metallimplantate für Patienten gefertigt wurden – darunter Titanimplantate, die auf dem DMP 350-System produziert wurden.
  • Nächste Generation von Metalldruck-Plattformen: Das Unternehmen schreitet planmäßig in seinem mehrphasigen, von der US Air Force gesponserten Programm mit einem Volumen von 18,5 Millionen US-Dollar voran, das die Entwicklung der nächsten Generation von Laser-Pulverbettfusionstechnologien für die hocheffiziente Fertigung großformatiger Metallteile zum Ziel hat. Diese Technologien sind entscheidend für den Einsatz des Metall-3D-Drucks in einer wachsenden Zahl US-amerikanischer Verteidigungssysteme. Die wichtigsten Meilensteine des Programms bleiben bis 2027 auf Kurs.
  • Einzigartiges, vollständig US-amerikanisches Ökosystem:  Nach Fertigstellung im Jahr 2027 wird 3D Systems der einzige Anbieter eines vollständigen, durchgängigen Ökosystems für die additive Metallfertigung auf dem US-Festland für großformatige Metalldrucksysteme mit einem Druckbereich von über einem Meter sein – einschließlich Systemdesign (San Diego, Kalifornien), Fertigung von Druckern der nächsten Generation (Rock Hill, South Carolina) und Produktion zertifizierter Metallteile sowie moderner Anwendungsentwicklung (Littleton, Colorado). Dies positioniert das Unternehmen auf einzigartige Weise, um die steigende Nachfrage nach sicheren inländischen Lieferketten zu bedienen.
  • Ergänzende globale Fähigkeiten: Parallel zur AD-Infrastruktur des Unternehmens in den USA bieten die europäischen Standorte Designkompetenz für Luft- und Raumfahrt sowie Anwendungsexpertise in Leuven, Belgien (AS9100-zertifiziert), und die Produktion von Metalldruckern in Riom, Frankreich – beides zur direkten Unterstützung von AD-Kunden in Europa, Korea, Japan und weiteren internationalen Märkten. Zusätzlich fördert das NAMI-Joint-Venture in Saudi-Arabien – inzwischen der erste AS/EN 9100-zertifizierte Anbieter additiver Fertigung im Königreich – lokalisierte AD-Lösungen. Dazu gehört eine Zusammenarbeit mit Lockheed Martin, um einsatzkritische Komponenten innerhalb des Königreichs für globale Märkte zu qualifizieren und zu fertigen.

„Kunden für Luft- und Raumfahrt und Verteidigung auf der ganzen Welt verlangen mehr und mehr nach einem zuverlässigen Partner, der qualifizierte, skalierbare Lösungen mit hohem Tempo, hoher Sicherheit und resilienten Lieferketten bietet – unterstützt durch umfassende regionale Expertise und reibungslose globale Fähigkeiten“, sagte Dr. Jeffrey Graves, Präsident und CEO von 3D Systems. „Unsere Expansion und strategischen Investitionen in Littleton stärken unser US-basiertes Application Center of Excellence deutlich – durch modernes Engineering, qualifikationsbereite Plattformen und erweiterte Produktionskapazitäten. Sie beschleunigen den Pfad vom Prototyp bis zur einsatzkritischen Bereitstellung und verbessern die Ergebnisse für Kunden in den USA, Europa und weltweit. Die jüngsten Entwicklungen der US-Politik, einschließlich der NDAA-Bestimmungen, erzeugen zusätzlichen Rückenwind, der unsere aktuellen Investitionen im Inland gezielt unterstützt.“

Die Erweiterung in Littleton unterstützt die anwendungsspezifische Strategie von 3D Systems und vereint Hardware, Werkstoffe, Software und Expertise in den vier zentralen Werttreibern des Unternehmens:

  • Lieferkettenresilienz: Regionalisierte Fertigung reduziert Vorlaufzeiten und Risiken, wesentlich für die Einsatzbereitschaft. Die Zusammenarbeit mit Huntington Ingalls Industries erlaubte beispielsweise erstmalig Lösungen für Kupfer-Nickel-Legierung (CuNi30) für Marinekomponenten, die die Produktionszeitlinien dramatisch verkürzten.
  • Entwicklung neuer Anwendungen: Über die Application Innovation Group (AIG) entwickelt 3D Systems zusammen mit Kunden konsolidierte Leichtbaudesigns. Das erweiterte Littleton Center beschleunigt Qualifikation und Skalierung und ermöglicht die direkte Zusammenarbeit beim Engineering, in der Pilotproduktion sowie beim flexiblen Technologietransfer.
  • Stabile Drucklösungen: Die sauerstoffarme Direktmetalldruck-Technologie von 3D Systems gewährleistet eine konsistente, hochqualitative Ausgabe für flugkritische Anwendungen. Zusätzlich arbeitet 3D Systems in Partnerschaft mit NIAR und der Joint Metal Additive Database Definition (JMADD) von America Makes daran, für das DMP 350-System zulässige Werkstoffe zu entwickeln. Dadurch können weitere Programme für anspruchsvolle Endanwendungen – etwa in der Flugtechnik – leichter auf Plattformen von 3D Systems migriert werden.
  • Antriebstechnik und Gussverfahren: QuickCast® Air und additive Workflows für Gussverfahren ermöglichen komplexeste Geometrien, schnelle Iterationen und Kostenreduktion für Luftfahrt, Raumfahrt und Energie. Die Teilnahme am von der Penn State geleiteten IMPACT 3.0-Programm fördert die Integration additiver Technologien in Workflows für Guss- und Schmiedeanwendungen. Diese Fähigkeiten haben entscheidende Vorteile für moderne Raketenantriebssysteme geschaffen, darunter vereinfachte Designs, höhere Leistung und verkürzte Produktionszyklen.

„Wir priorisieren AD-Anwendungen, in denen die additive Fertigung maximalen Einfluss auf den Einsatz bietet – vom Schiffsbau und modernen Verteidigungssystemen bis zu Luft- und Raumfahrt“, sagte Dr. Mike Shepard, Vice President, Luft-/Raumfahrt und Verteidigung bei 3D Systems. „Unser umfangreiches Technologieportfolio sowie die Fähigkeit, gemeinsam zu entwickeln und kritische Anwendungen effizient zu skalieren, bilden den Schlüssel zu unserem Erfolg.“

Diese Initiativen untermauern die führende Rolle von 3D Systems in der risikoreichen additiven Fertigung und positionieren das Unternehmen für kontinuierliches Wachstum, höhere Margen und nachhaltigen Wettbewerbsvorteil.

 

Über 3D Systems 

Fast 40 Jahre lang waren es Chuck Hulls Neugier und sein Wunsch, die Produktgestaltung und ‑fertigung zu verbessern, die zur Entstehung des 3D-Drucks, von 3D Systems und der additiven Fertigungsindustrie führten. Seitdem treibt derselbe Funke auch das Team von 3D Systems an, während wir gemeinsam mit unseren Kunden daran arbeiten, die Innovationskraft ganzer Branchen zu steigern. Als Full-Service-Lösungspartner liefert 3D Systems branchenführende 3D-Drucktechnologien, ‑materialien und ‑software für hochwertige Märkte wie Medizin und Zahnmedizin, Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung, Transport, Motorsport, KI-Infrastruktur und langlebige Güter. Jede anwendungsspezifische Lösung baut auf dem Know-how und der Leidenschaft unserer Mitarbeiter auf, die sich dafür engagieren, die Fertigung für eine bessere Zukunft zu transformieren.

Zukunftsorientierte Aussagen 

Bestimmte Aussagen in dieser Pressemitteilung, die keine Aussagen über historische oder aktuelle Fakten sind, sind zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne des Private Securities Litigation Reform Act von 1995. Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Erfolge des Unternehmens wesentlich von historischen Ergebnissen oder von zukünftigen Ergebnissen oder Prognosen abweichen, die in solchen zukunftsgerichteten Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. In vielen Fällen lassen sich zukunftsorientierte Aussagen an Begriffen wie „glauben“, „annehmen“, „erwarten“, „können“, „wollen“, „schätzen“, „beabsichtigen“, „antizipieren“ oder „planen“ oder an negativen Verwendungsformen dieser Begriffe oder anderer vergleichbarer Terminologie erkennen. Zukunftsorientierte Aussagen basieren auf den Ansichten, Annahmen und aktuellen Erwartungen des Managements. Diese können Kommentare zu den Ansichten und Erwartungen des Unternehmens im Hinblick auf zukünftige Ereignisse und Trends beinhalten, die einen Einfluss auf die Geschäftsprozesse haben und gewissen Unsicherheiten ausgesetzt sind. Häufig liegen diese nicht im Einflussbereich des Unternehmens. Die unter den Überschriften „Zukunftsorientierte Aussagen“ und „Risikofaktoren“ beschriebenen Faktoren in den Unterlagen, die das Unternehmen regelmäßig bei der Securities and Exchange Commission einreicht, und andere Faktoren könnten dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den in zukunftsorientierten Aussagen widergespiegelten oder vorhergesagten Ergebnissen abweichen. Obwohl das Management der Meinung ist, dass die Erwartungen der zukunftsorientierten Aussagen begründet sind, sollten die zukunftsorientierten Aussagen nicht als eine Garantie zukünftiger Leistungen oder Ergebnisse angesehen werden, und sie stellen keine sicheren und präzisen Angaben der Leistungen oder Ergebnisse dar, die zum angegebenen Zeitpunkt möglicherweise erzielt werden. Die zukunftsorientierten Aussagen beruhen lediglich auf der Situation zum Zeitpunkt der jeweiligen Aussage. Unabhängig von den Auswirkungen zukünftiger Entwicklungen, von Folgeereignissen, geänderten Umständen oder anderen Einflüssen übernimmt 3D Systems keine Verpflichtung zur Aktualisierung oder Überprüfung der zukunftsorientierten Aussagen des Managements oder in dessen Namen.