ARC North America uses ProJet 260Plus to shave weeks off prototyping, reduce costs by up to 90 percent, and help close major business deals

ARC CAD-Design

Wenn man an Gläser denkt, dann kommen einem nicht gerade technologische Innovationen in den Sinn. Diese sind aber ein wichtiger Bestandteil der fast 200-jährigen Tradition von ARC und bereichern jeden Schritt der Produktentwicklung vom Design über die Werkstoffe bis hin zur Fertigung.

The most recent example of innovation comes from ARC’s North American facility in Millville, New Jersey, whose 1,100 employees produce  more than one million pieces of glassware each day. ARC North America is using a 3D Systems ProJet 260Plus printer to create full-color prototypes of its latest glassware designs, shaving weeks off its prototyping cycle and reducing its costs per prototype by up to 90%.

Schneller von der Idee zur Wirklichkeit
„Wir sind sehr stolz auf unsere Entwicklung innovativer Formen für unsere eigenen Marken, z. B. Luminarc und Cristal d’Arques, und für große nationale und internationale Marken“, erklärt Jack Kontes, Vice President of Marketing von ARC North America. „Der ProJet 260Plus unterstützt uns dabei, unsere Ideen schnell in die Wirklichkeit umzusetzen. Der Drucker ist während des Produktdesigns sehr wertvoll für uns, denn er hilft uns, die richtigen Formen, Proportionen sowie die richtige Ergonomie zu erzielen. Außerdem ist er ein unglaubliches Verkaufswerkzeug, denn wir können die Designs unseren Kunden vorstellen.“

Der ProJet 260Plus erzeugt Modelle mit fotorealistischen Farben und CMY-Funktionen für mehr als zwei Millionen Farben und feinste Details mit einer Größe von 0,8 mm (0,03 Zoll). Die vom Drucker genutzten Werkstoffe vom Typ VisiJet® PXL ermöglichen verschiedene Prozesse wie Schleifen, Bohren, Gewindebohren, Färben und Galvanisieren. Hierdurch vielseitige Optionen zur Nachbildung der Eigenschaften der fertigen Produkte zur Verfügung.

Joe Dougherty, Design Department Manager bei ARC North America, überprüft einen 3D-Druckprozess am ProJet 260Plus. Der 3D-Drucker ist umweltfreundlich und ermöglicht eine sichere Nutzung in einem Büroumfeld.
Joe Dougherty, Design Department Manager bei ARC North America, überprüft einen 3D-Druckprozess am ProJet 260Plus. Der 3D-Drucker ist umweltfreundlich und ermöglicht eine sichere Nutzung in einem Büroumfeld.

Die Detailgenauigkeit und Farbvielfalt erlaubt Unternehmen und deren Kunden eine bessere Prüfung der Optik, der Haptik und des Stils eines Produktdesigns. Im Fall von ARC ist die Möglichkeit, Designs, Logos und Text zur Dekoration des Endprodukts präzise abzubilden, ein großer Vorteil.

Nahezu sofortige Rendite
ARC North America hat sich nach mehreren Leistungsvergleichen durch Solid Technologies, einem Vertriebspartner von 3D Systems in Blue Bell, Pennsylvania, für den ProJet 260Plus entschieden. Solid Technologies arbeitet schon sehr lange mit ARC zusammen und bietet seit 1992 Produkte und Unterstützung für CAD-Software und Computerarbeitsplätze.

ARC - Glas und PrototypLaut Kontes spielten bei der Auswahl des ProJet 260Plus mehrere Faktoren eine Rolle:

  • Schnelle Druckgeschwindigkeiten für die Herstellung von Modellen in Stunden, mit denen Designs für Kundenpräsentationen genauer erprobt und schneller umgesetzt werden können.
  • Stützstrukturen sind nicht erforderlich, wodurch mehrere Designs in einem Prozess flexibel gedruckt werden können.
  • Einfache, saubere und schnelle Nachbearbeitung ohne giftige Chemikalien.
  • Umweltfreundliche Nutzung für Büroumgebungen und effizientes Recycling ungenutzter Werkstoffe.

Laut Joe Dougherty, Design Department Manager von ARC North America, rentierte sich der ProJet 260Plus nahezu sofort.

 „Früher ließen wir unsere 3D-Modelle extern drucken, was zwei bis drei Wochen in Anspruch nahm“, erläutert Dougherty. „Das hat unser Designteam sehr eingeschränkt. Mit dem ProJet 260Plus liegen nur Stunden zwischen einem 3D-Design am Computer und einem Prototypen in Vollfarbe. Durch diese Möglichkeit wurden unsere Prozesse erheblich beschleunigt, was dazu führte, dass wir uns viel schneller mit unseren Kunden einig waren.“

Die Steigerung der Produktivität geht aber noch über die Verkürzung der Produktentwicklung hinaus.

ARC-Weinglas„Wir erreichen richtige Kosteneinsparungen,“ erläutert Kontes.„Früher haben wir für jeden Druck 100 US-Dollar gezahlt. Mit dem ProJet schätzen wir unsere Kosten auf ca. 10 bis 15 US-Dollar pro Druck.“

Unterstützung beim Geschäftsabschluss
Laut Ron Biagi, Vice President of Sales von ARC North America, waren die Kunden von der Geschwindigkeit und Qualität der Prototypen begeistert. 

„Die Tatsache, dass wir so schnell auf die Anforderungen unserer Kunden reagieren können, hat einen positiven Effekt auf unsere Image.“
Brendan Marzano, National Account Manager, erinnert sich daran, wie die im 3D-Druck hergestellten Prototypen zum Geschäftsabschluss zwischen ARC und einer Brauerei beigetragen haben.

„Das Unternehmen war auf der Suche nach einem speziellen Produkt aus Glas, einer Art Visitenkarte des Unternehmens. Der Prototyp half ihnen dabei, die Optik dieses Glases zu bewerten. Wenn ein Unternehmen eine große Investition dieser Art plant — möglicherweise Hunderttausende von Dollar —, dann hilft es, etwas in der Hand zu haben. Für ARC ist dies eine großartige Möglichkeit, sich von der Konkurrenz abzusetzen.“

Unterschätzen der Bedeutung
Die farbigen und detaillierten Prototypen helfen den verschiedenen Abteilungen von ARC — Design, Sales, Marketing, Engineering und Fertigung — schnellere Entscheidungen bzgl. des Designs zu treffen.

„Sobald die Prototypen beim Ingenieur und in der Produktion ankommen, können diese schnell ihr Feedback geben - weit über das hinaus, was sie auf dem Bildschirm sehen“, erklärt Dougherty.

Die einzige Überraschung für ARC North America ist vielleicht nur, wie sehr sich der ProJet 260Plus auf das Geschäft des Unternehmens auswirkt.

„Wir haben die Bedeutung stark unterschätzt“, erläutert Kontes. „Fast jeder neuen Glasform, die wir entwerfen, geht nun ein 3D-Prototyp voraus.“