Trotz der Tatsache, dass sie wie Anzugträger aussehen, haben Pinguine nicht immer die besten Manieren. Nach einer Auseinandersetzung zwischen Pinguinen der bedrohten Gattung des afrikanischen Pinguins im Mystic Aquarium litt Yellow/Purple (auch bekannt als „Purps“) unter einer schweren Verletzung an der Beugesehne. Wie bei einem Menschen mit einer verletzten Achillessehne führt eine Verletzung der Beugesehne bei Pinguinen zu Schmerzen und Schwierigkeiten bei der Bewegung.

Nachdem die Verletzung von Purps identifiziert worden war, wurde der verletzte Fuß durch die Mitarbeiter des Mystic Aquarium durch einen handgemachten Schuh ruhig gestellt, geschützt und unterstützt. Das Team wusste allerdings, dass es modernere Lösungen gibt, die nicht nur viel stabiler und weniger anstrengend für den kleinen Vogel, sondern auch weniger zeitaufwändig als ein handgemachter Schuh sind. Dr. Jen Flower, Chief Clinical Veterinarian am Mystic Aquarium, schlug einen 3D-Druck vor.

The aquarium took this idea to Mystic Middle School, which had recently acquired a 3D printer through ACT Group, a local 3D Systems partner, and the rest is history. Working as a team, Mystic Aquarium, ACT Group and the middle school students came together to design and 3D print a new boot for Purps. With anatomical guidance from Mystic Aquarium’s veterinary staff and technical training from the professionals at ACT Group, the students led the design and manufacturing process using 3D Systems’ end-to-end solutions.

In einem Workshop der ACT Group nutzten die Schüler zunächst den Geomagic Capture® 3D-Scanner von 3D-System zum Scan eines bestehenden Abgusses des Fußes von Purps und importierten die Daten anschließend in die Software Geomagic® Sculpt™ zur individuellen Anpassung der Datei mit Details wie Profilen, Scharnieren und Verschlüssen.

„Wir waren beeindruckt, wie schnell die Schüler mit der Software klar kamen“, erklärte Nick Gondek, Director of Additive Manufacturing und Applications Engineer der ACT Group. „Es war sehr lohnenswert, sie mit einer Technologie auszustatten, die mit ihrer Innovationsfreude mithalten kann, und dem kreativen Denken, der Phantasie und der Intuition in diesem Prozess beizuwohnen.“

Sobald das Design fertig war, wurde es auf dem für mehrere Werkstoffe geeigneten ProJet® MJP 5500X-3D Drucker von 3D Systems in 3D ausgedruckt. Mit diesem Drucker lassen sich sowohl flexible als auch starre Werkstoffe gleichzeitig ausdrucken und auf Voxel-Ebene mischen, um die gewünschte Stärke und Elastizität zu erreichen. Der daraus entstandene Schuh erreichte die beabsichtigte Wirkung bei Langlebigkeit, Gewicht und Passform. So konnte Purps bald wieder gehen und schwimmen wie seine Artgenossen.

Watch the video below to learn more about the process and discover how these middle school students used 21st century technologies to help an endangered penguin: